Geplante Veröffentlichungen:

Verwehter Wüstensand

In dieser literarischen Reportage aus dem Herzen Arabiens in Zeiten des Umbruchs geht es um die Erfahrungen und Eindrücke eines engagierten Architekten in zehn Jahren in einer Wüstenstadt im östlichen Jemen. Thema ist der Alltag und der Kampf um den Erhalt einer einmaligen Lehmstadt in einem Umfeld, das durch Armut und unstete Entwicklungen geprägt ist und allmählich in Konflikt und Krieg abgleitet. Andererseits findet der Autor eine lebenswerte und liebenswerte Lebensweise vor, die ihm anfangs fremd ist und immer mehr zur zweiten Heimat wird. Der Autor dringt in eine fast geschlossene, konservative arabische Gesellschaft vor und lässt uns an seinem Eingewöhnungsprozess teilhaben. Gleichzeitig vermitteln subtile Beobachtungen und fundierte Analysen ein Bild der arabischen Kultur von seltener Intensität und Nähe.

Der zerbrochene Diwan

Positionen zum ostwestlichen Kulturkonflikt

Zweihundert Jahre nach Goethes ostwestlichem Diwan und mitten in einer globalisierten, näher gerückten Welt scheinen Abendland und Orient einander ferner als je. Gegenseitige  Missverständnisse und Bedrohungen, tatsächliche und gefühlte, sind der Nährboden für Spannungen und Konflikte zwischen Ost und West. Der Autor, der seit Jahren abwechselnd in Deutschland und in einem jemenitischen Wüstenstädtchen lebt, geht den vielfältigen heißen Eisen der aktuellen Debatten nach und beleuchtet sie von der Sichtweise beider Kultursphären aus: Kreuzzüge und Kolonisation, Glaubensregeln und Demokratieverständnis, Frauenrechte und Gewaltausübung, Kulturvielfalt und Integration. Informativ, spannend und dialektisch wird aufgezeigt, dass Pluralität kein Schreckensbild sein muss.