Der Autor

Tom Leiermann wurde 1961 in Essen-Werden im Ruhrtal geboren und ist dort aufgewachsen. Das Gymnasium Essen-Werden mit seiner musischen Ausrichtung hatte neben dem Elternhaus Anteil an einem ausgeprägten künstlerischen Interesse, das sich in vielen Zeichnungen, Aquarellen und vereinzelten Ölstudien niederschlug. 

Nach einer Lehre auf Landwirtschaftsbetrieben des Umlands und Arbeitsaufenthalten bei Bergbauern in der Schweiz studierte er im noch ummauerten Westberlin Architektur. Reisen und Studienaufenthalte in Marokko, dem Sudan und Ostafrika begründeten ein besonderes Interesse für das Leben in außereuropäischen Kulturen und Armutsbedingungen. Nach dem Diplom und dem Mauerfall, beides 1989, und einem halbjährigen Zwischenspiel in London ließ sich Tom Leiermann als angehender Architekt in Bremen nieder.

Tuschezeichnungen und erste Kurzveröffentlichungen entstanden in dieser Zeit.



 


2003 geht Tom Leiermann in den Jemen, um dort beim Erhalt der einzigartigen Lehmstadt Shibam und anderen Altstädten mitzuwirken. Seine Erfahrungen mit der fremden Kultur, seine Erkenntnisse bei der Erforschung der historischen Architektur des Landes und die Auseinandersetzung mit den west-östlichen Kulturkonflikten der Zeit wurden Themen, mit denen er sich literarisch beschäftigte. 2009 erschien der reich illustrierte Band Shibam, Leben in Lehmtürmen

Weitere Veröffentlichungen: Fachartikel im Jemen-Report, dem Magazin der Deutsch-Jemenitischen Gesellschaft 
Das südarabische Turmhaus 2008 
Das Compoundhaus in Zabid 2011 
Zur Rekonstruktion der äthiopischen Kathedrale in Sanaa 2013
Die Kurzgeschichte Malaria in Mukuru erschien in:
Grenzerfahrungen bis zum Äußersten, Taz-Sonderheft 2001